Sonntag, 24. Mai 2009

Sie erröten!


Meine Walderdbeeren! In Kürze sind sie essbar!
Und in Kürze dürfte auch der Holunder blühen, dann gibts Sirup. Es stehen schon 4 kg Zucker bereit.

Weiterbildung


Der gestrige Tag stand im Zeichen der Weiterbildung im Thema Nadelbinden. Deutschlands Nadelbinde"papst" Bernhard Dankbar stand uns willigen interessierten Damen nicht nur zur Verfügung sondern auch Rede und Antwort.
Auf dem schattigen Foto meine Ausbeute. 3 Nadeln, eine Broschüre und meine Arbeiten - ein "Musterbeutel", an dem ich verschiedene Stiche mit lustigen Namen wie Oslo und Korgen in unterschiedlichen Varianten ausprobiert habe und der Anfang eines runden Beutels, an dem ich die Anfangsrosette ausprobiert habe.
Was soll ich sagen, Bernhard war einfach toll, ob es ums demonstrieren, erklären oder erzählen oder um den Austausch bei der Nadelherstellung ging.
Ich bin immer noch total erfüllt und glücklich, einen so wundervollen Tag erlebt zu haben.

Dienstag, 19. Mai 2009

Kein guter Tag zum Töpfern

Ich wollte mich ja nun endlich daran machen, eine meiner größeren Keramikbestellungen zu komplettieren.
Vergesst es.
Der wieder aufbereitete Ton lässt sich nicht blasenfrei kneten.
Diese Blasen erschweren das Zentrieren.
Und drehen lässt sich da natürlich auch nichts.
Noch nicht mal Seifenschalen.
Und das will was heißen.
Weil - Seifenschalen gehen ja eigentlich immer.
Außer heute.

Und das abgedrehte Zeugs will nicht trocknen.
Blöder Tag. Blödblödblöd.
Ich weiß, solche Tage gibt es.
Aber ich mag solche Tage nicht.

Na gut, dann häkel ich jetzt ein Schaf.

Mittwoch, 13. Mai 2009

Erledigt

sind der Gründertag und ich. Liebe Bekannte wieder getroffen, Erfahrungen ins Mikrofon gehechelt (mann war ich nervös) und genetzwerkt.
Ich denke, es wird sich so einiges tun.
Und heute "tu" ich mal wieder Keramik. Mal sehen, wieviel im Müll landet.

Dienstag, 12. Mai 2009

Gründertag in Hennigsdorf

Heut ist Gründertag bei der WIN-TO Oberhavel in Hennigsdorf. Da bin ich dabei. Als Interviewpartner zum Thema Gründerstories. Die Fragen hab ich schon vorab bekommen, ich hab mir auch schon überlegt was ich sage und der Rest wird morgen Geschichte sein.
Bin sehr aufgeregt...

Donnerstag, 7. Mai 2009

Regierung will Paintball verbieten

... hab ich grad gelesen.
Was kommt als nächstes, Larp, Mittelalter-Veranstaltungen und wann wird endlich Schach auf die Liste der indizierten Spiele gesetzt?

Irgendein Jugendamt hat eine Larp-Veranstaltung abgesagt, weil die Klopperei mit Gummischwertern nicht in ihr Gewaltpräventionsprogramm passt.
Mal ehrlich, kontrolliert geführtes Latex-Waffen-Gekloppe ist sehr gut geeignet, Agressionen abzubauen.
Aber um das Beurteilen zu können, müsste man sich damit auseinander setzen. Und das möglichst vorurteilsfrei.
Und wer kann das schon... das ist doch genau dasselbe wie mit Computerspielen. Entschieden wird von Menschen, die es nicht verstehen. Die nie selbst gespielt haben.
Kenn ich nich - will ich nich.

Ein Herz für LARPer

Der BKSÜ (=Bester Kleiner Sohn Überhaupt) und ich haben uns mal ein paar Tage bei den LARPern herumgetrieben. Das ist so ähnlich wie Mittelalter, nur sind die Kostüme viel fantasievoller und die Waffen gepolstert und tun nicht ganz so weh.
Der BKSÜ meint, die Larper seien viel freundlicher und offener als die Mittelalterleute. Meine Meinung ist: alles bloß Menschen, ob sie nun spitze Ohren haben oder nicht. Die Adeligen arrogant, wie im Mittelalter. Und nicht ganz durchschaubar, was gespielt und was ernst zu nehmen war.
Aber was mir ausnehmend gut gefallen hat, waren so einige der Gewandungen/Kostüme. Da im Fantasy die Einschränkungen durch archäologische Belege fehlen, ist alles viel bunter und aufwändiger. Allein das Anschauen hat den Aufwand gelohnt.
Was mir überhaupt nicht gefallen hat, war die Mückeninvasion. Unvorstellbar, sich 4 Tage lang innerhalb eines einzigen riesigen Mückenschwarms aufzuhalten. Ich habe ein Vermögen für Autan ausgegeben und bin trotzdem zerfressen.
Aber damit steh ich nicht allein.
Ansonsten hat sich mein Bekanntenkreis um einige sehr liebe Menschen erweitert.
Fotos?
Nee.
Dafür war keine Zeit.
Und nun - zurück zur Realität und an die Arbeit. Es gibt Leute, die Becher und Krüge brauchen.