Freitag, 29. April 2011

Blaue Lagune-Schal



ist fertig. Länge zwischen 2,50 und 3 m, breit ungefähr ein 3/4 m. Glaub ich. Auch ohne Worte.

Fixieren in der Mikrowelle.



Ich kenn mich mit Mikrowelle ja nicht so aus. Aber das Sockenwolle färben und fixieren klappt ganz gut.
Für den BLÜ (=Bester Lebensgefährte Überhaupt) hatte ich zu Ostern ein T-Shirt designt. Mit Stofffarben. Sah hammerg... äh, toll aus. Ich dachte, man könnte die Farben vielleicht auch mit der Mikrowelle fixieren.
Tja....
Sagte ich eigentlich schon, dass ich mich mit der Mikrowelle nicht auskenne?

Mittwoch, 20. April 2011

Farbenfärben







Wie immer ist es überaus schwierig, die Farben darzustellen. Die hellgraublau anmutende Wolle, auch Vergissmeinnicht genannt, geht mehr ins blau, mit ganz leichten Farbschattierungen. Narcissus, die hier orange-oliv aussieht, ist weniger orangegolden. Das Grün ist heller. Das Türkispinkfliederdingsbums heißt Märchenfee und ist noch am exaktesten getroffen.
Die Jacke ist von www.wollfuehlen.com und ich habe sie im fertigen Zustand in einen Sommerhimmel verwandelt.
Die Wolle gibt es ab dem 1. Mai bei www.wollfuehlen.com, passend zum Relaunch mit Shoperöffnung. Die Wolle kann dann bei Eva im Keller gefühlt, bei Licht betrachtet und gekauft werden.

Freitag, 8. April 2011

Vom Färbetopf zum Faden




Die Wolle heißt "Elisabeths zweiter Frühling" und ist eine Bestellung. Sehr feine Australmerino im Kammzug gefärbt, dick versponnen. Könnte einen schönen Pullover abgeben.
Eva-Maria Egenolf von www.wollfuehlen.com wird in Kürze in ihrem Onlineshop auch meine Wolle verkaufen. Wir sprühen vor Ideen, lasst Euch überraschen!

Freitag, 1. April 2011

Mittelalter oder doch nicht?

Ich bin so kurz davor, meinen Fundus an Mittelalterkleidern aufzulösen.
Einerseits, weil ich... naja... "rausgewachsen" bin... was die Breite betrifft. Ein passendes hab ich ja inzwischen wieder, einer lieben Freundin sei dafür gedankt!
Andererseits geht mir der Spaß dafür ab.
Ribe-Urlaub im Wikingerdorf wäre dies Jahr auch mal wieder drin, aber in der geplanten Konstellation für mich nicht durchführbar. Wegen unüberbrückbarer Antipathie.
Und überhaupt, muss ich mir das mit den Märkten noch geben? Wenn ich von Betrunkenen umgeben sein will, kann ich auch in eine Kneipe gehen.
Meine Kinder sind erwachsen. Die müssen sich da nicht mehr austoben.
Meine Musikinstrumente sind sehr dankbar für eine trockene gleichmäßig temperierte Umgebung.
Immerhin kann ich immer noch im Stehen p****. Auch mit 4-5 Kleidern übereinander. Im Dixi, wo frau rückwärts rein muss um vorwärts wieder rauszukommen.
Wenn das mal nicht rustikal ist!
Besuchen kann ich einen Markt aber auch in Touri-Klamotten.
Von den Leuten hat man mehr, wenn man sich allein oder paarweise trifft.
Frische Luft habe ich auch in meinem Garten.
Und da kann ich rein gehen wenn mir kalt ist und mein Bett ist deutlich bequemer als Campingliege oder gar Fußboden im Zelt.
Die Gefahr einer Ameisenstraße auf mir ist auch deutlich geringer.
Und von schlechter Laune wegen schlechter Geschäfte mal ganz zu schweigen.

Dienstag, 29. März 2011

Tatütata...


Mein Nähzimmer ist in die obere Etage ausgewandert. Der BLÜ (=Bester Lebensgefährte Überhaupt) hat noch nicht mal genörgelt!
Ich hab mit Taschen herumexperimentiert, und weil in die Taschen auch was rein muss, habe ich Taschentüchertaschen geübt. Insgesamt 17. Sind aber nicht alle abgebildet. Die untere Reihe sind ... ähm, nennen wir sie mal freundlich "Erfahrungswerte". Die obere Reihe entwickelt sich von links nach rechts. Also, ganz rechts außen sind die, die man auch mal weitergeben kann.
Schön ist, dass ich endlich mal die vielen hübschen Quilt- und Patchworkstoffe verwenden kann.
Eher weniger ideal ist der andauernde Kampf mit der Medion Overlock-Nähmaschine. Aber es könnte sein, dass ich sie überreden kann zu arbeiten.
Manchmal.
So ein oder zwei Nähte, bis sie wieder streikt.
Mein neues Hobby heißt also Einfädeln.
Bäh.

Donnerstag, 17. März 2011

Umdisponiert...



Der BLÜ (= Bester Lebensgefährte Überhaupt) benötigt dringend eine neue Winterjacke. Also hatte ich ihm zu Weihnachten eine Schurwoll-Bambusfaser-Mischung in Anthratzit versponnen.
Die kratzt.
Die erste Jacke war aus extrafeiner Merinowolle und sehr kuschelig.
Ok.
Also, ich hab angefangen zu stricken.
Und ich hab eine Aufschieberitis entwickelt, die in diesem Fall wirklich atypisch ist.
Ich meine, die Jacke sollte für den BLÜ (= Bester Lebensgefährte Überhaupt)sein, und ich weiß, dass er sich 'nen Keks freut! Immerhin wollte er die erste Jacke mit ins Bett nehmen, so toll fand er sie.
Wenn das nicht Freude zeigt!
Also, ich hab einfach nicht weiter gestrickt.
Dann begann ich, mich zu fragen, warum ich nicht weiter mache. Es gab eigentlich wirklich keine Ausrede. Außer, dass die Wolle...
kratzt.
Ich will mich ja auch mal ankuscheln, wenn der BLÜ (= Bester Lebensgefährte Überhaupt) die Jacke trägt. Und dann will ich kein Peeling!
...
Ich mag diese kratzige Wolle nicht verarbeiten, so einfach stellt sich die Angelegenheit dar.
Nach Rücksprache mit dem BLÜ (= Bester Lebensgefährte Überhaupt) habe ich also neu bestellt. Die neue Jacke wird rotmisc-anthrazit geringelt. Merinowolle, sehr fein.
Vor lauter Freude habe ich gestern Abend gleich 4 Stränge gesponnen, gezwirnt und gehaspelt. Da ich für diese Winterjacke sehr dick spinne, geht das relativ schnell.
Heute abend wird dann ein Probestück gestrickt und dann gehts los. Der nächste Winter kommt schließlich ganz bestimmt.