Freitag, 20. August 2010

Von 0 auf 100!

So kommt es mir jedenfalls vor. Ich habe es tatsächlich heute früh geschafft, die Schreie meines gepeinigten Körpers ("NEIIIN! ICH WILL NOCH SCHLAFEN!")zu ignorieren und mich wieder in die Laufklamotten zu werfen. Die längste Strecke am Stück war dann gleich mal rund 1,5 km. Das obligatorische Glas Kirschsaft hinterher, aber ich fürchte, diesmal könnte es doch zu Muskelkater kommen.
Und bitte, stellt Euch das Joggen richtig vor: Gaaaaanz gemächlich und laaaaangsaaaam.
Heute war die Strecke um den See von 3 männlichen Hundebesitzern nebst angeleinten Vierbeinern (vorbildlich!) kleiner bis mittlerer Größe und drei Anglern frequentiert. Der eine Angler hatte auch einen Hund dabei, der zwar nicht angeleint aber absolut ruhig und wohlerzogen war.
So mag ich das.
Nicht so wie die Dame mit dem RIESENTIER, die mich böse anfunkelte, als ich sie auf dem schmalen Steg bat, den Hund kurz mal festzuhalten, damit ich vorbeilaufen kann, ohne in den Sumpf zu fallen.
Fast wäre ich an ihren Blicken gestorben, aber dann fiel mir ein, dass Blicke ja eben nicht töten können. So ein Glück aber auch.
Still ist es übrigens überhaupt nicht. Die Vögel machen einen Heidenlärm. Als wollten sie Beifall bekunden. Da brauche ich derzeit auch noch keinen MP3-Player.

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